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Bewegungstherapie: Therapie zur Vorbeugung und zum Gegensteuern von allgemeinem Bewegungsmangel, aber auch als Rehabilitationsmaßnahme nach Erkrankungen. Schon im 19. Jahrhundert wurde
das Problem erkannt, dass große Bevölkerungsteile unter Bewegungsmangel litten. Durch gezielte Maßnahmen sollte diesem Mangel entgegengewirkt werden.
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Bindegewebe: Stützgewebe, das zur Befestigung und Verbindung der Organe untereinander, zur Stabilisierung der Haut und Festigung von Sehnen und Bändern gebraucht wird. Selbst die Knochen
bestehen zu einem großen Teil aus Bindegewebe. Zwischen den Bindegewebszellen werden zusätzlich sehr zähe Fasern aus Kollagen eingebaut, einem Protein, das etwa ein Viertel unseres gesamten Körperproteins ausmacht. -zurück-
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Fibromyalgie: (1) mechanisch nicht erklärbare Schmerzsymtomatik der Sehnenansätze und Muskeln mit uncharakteristischen, schmerzhaften Druckpunkten, vegetativen Störungen und psychosomatischem
Hintergrund. Vom Fibromyalgie-Syndrom sind zu 80% Frauen betroffen, es tritt typischerweise zwischen dem 20.-50. Lebensjahr auf. Die Ursache ist unklar. Die Behandlung erfolgt durch Verhaltensänderung
(Entspannungstraining, ausreichende Bewegung), Haltungsschulung, Wärmetherapie, Muskel- und Kreislauftraining. -zurück-
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Gelenk: die bewegliche Verbindung zweier Knochen. Dabei sind die Knochenenden jeweils von einer Knorpelschicht überzogen, die das Gleiten erleichtern sollen. Um das Gelenk herum befindet sich eine
Gelenkkapsel, die eine Art “Gelenkschmiere” absondert. Dazu kommen eine ganze Anzahl von verstärkenden Einrichtungen: Je nach Gelenk sind das Bänder oder Zwischenscheiben (z.B. die Kniescheibe). Es gibt die verschiedensten
Gelenkformen, ausgehend vom Kugelgelenk bis hin zum Scharniergelenk, wobei diese Formen durchaus ineinander übergehen. -zurück-
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Gewebe: ein Verband aus Zellen, die sich sozusagen zu einem gemeinsamen Zweck miteinander verbunden haben und daher in ihren Funktionen sehr stark zusammenarbeiten. Beispiele sind Stützgewebe,
Muskelgewebe, Nervengewebe usw. -zurück-
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Haltungsschäden: von hinten gesehen bildet die Wirbelsäule eine gerade Linie, während sie von der Seite her ein ganz leicht geschwungenes “S” bildet. Diese Wölbungen sind entscheidend für
die Elastizität der Wirbelsäule, die dadurch Stöße abfangen kann. Allerdings funktioniert das nur, wenn auch die umgebende Muskulatur an Rücken und Bauch eine ausreichende Stärke besitzt. In den meisten Fällen sind daher
Haltungsfehler und Schäden an der Wirbelsäule durch ein entsprechendes Muskeltraining (z.B. durch eine gezielte Krankengymnastik) wieder auszugleichen. Die häufigsten Schäden sind der berühmte krumme Rücken, das Hohlkreuz, aber
auch ein zu gerader, zu wenig gewölbter Rücken. Andere Haltungsschäden, wie insbesondere die Skoliose, eine Verkrümmung des Rückgrats zur Mitte hin, sind schwieriger zu behandeln. Sie entstehen meist bereits in der Kindheit und
ihre Ursache ist selten bekannt. Aber auch Störungen des Bewegungapparates, wie z.B. eine ungleiche Länge der Beine kann zu einer verkrümmten Wierbelsäule führen. Allerdings lässt sich auch in diesen Fällen durch eine gezielte
Krankengymnastik eine Linderung der Beschwerden erreichen. -zurück-
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Kniegelenk: das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und muss auch am meisten aushalten. Damit ist es auch das empfindlichste Gelenk bzw. das Gelenk, bei dem auch kleine
Beeinträchtigungen sofort spürbar werden. Das Kniegenk ist ein Scharniergelenk, das den Oberschenkelknochen mit dem Schienenbein verbindet. Dabei besitzt das Ende des Oberschenkelknochens zwei Höcker oder Rollen, die in zwei
Höhlungen (Gelenkpfannen) des Schienbeins hineinpassen. Die Knochen liegen allerdings nicht direkt aufeinander, sondern werden durch die beiden Minisken (innerer und äußerer Miniskus) abepolstert. Dies sind Knorpelscheiben, die
einerseits dämpfende Eigenschaften haben, andererseits bei den unterschiedlichsten Kniestellungen ausgleichend wirken. Das Ganze wird außerdem von einer Gelenkkapsel umgeben, deren innere Oberfläche eine Art von Gelenkschmiere
absondert, die das Gelenk einhüllt und “reibungslose” Bewegung ermöglicht. Als zusätzliche Polster befinden sich sogenannte Schleimbeutel und Fettpölsterchen innerhalb der Kapsel, die an besonders belasteten Stellen des Knies
sozusagen als “Kissen” eingebracht sind. Für den Zusammenhalt sorgen Bänder und Sehnen, z.B. die Seitenbänder, seitlich am Knie entlang, und die Kreuzbänder, die diagonal die Vorderseite des Schienbeinknochens mit der
Hinterseite des Oberschenkelknochens verbinden und dabei noch über Kreuz gehen (daher der Name). Die Kniescheibe ist im Prinzip ein verknöcherter Abschnitt der sehr starken Sehne vom “vierköpfigen Oberschenkelmuskel”
(Quadrizeps), die dazu dient, die Kraft von der Muskulatur des Oberschenkels über das Knie hinweg auf den Unterschenkel zu übertragen. In der Kniekehle laufen dabei die größeren Blutgefäße und Nerven entlang, wo sie relativ gut
geschützt sind. -zurück-
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Knorpel: ein sehr stabiles Stützgewebe, das aus Knorpelzellen und einer faserhaltigen Zwischenzellsubstanz besteht. Man unterscheidet drei Typen von Knorpelgeweben, die je nach Aufgabe
verschiedene Festigkeiten aufweisen: 1. Der hyaline Knorpel ist ein sehr druckfester Knorpel, der die Gelenkflächen überzieht. Aus diesem Knorpeltyp werden aber auch ein
Teil der Nasenscheidewand und des Kehlkopfes, die Rippenknorpel und die Ringe der Luftröhre gebildet. 2. Der elastische Knorpel läßt sich sehr gut biegen und besitzt eine hohe Elastizität. Diesen Knorpel findet man
beispielsweise in der Ohrmuschel. 3. Der Faserknorpel ist ein Mischgewebe aus hyalinem Knorpel für faserhaltigem (Kollagen) Bindegewebe. Er erhält dadurch eine
zusätzliche Festigkeit auch gegen seitliche Zugbelastungen, was z.B. beim Aufbau der Bandscheiben oder der Minisken im Kniegelenk notwendig ist.
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Kollagen: Nicht nur mengenmäßig einer der wichtigsten Eiweißstoffe des Körpers. Das Kollagen ist hauptsächlicher Bestandteil des Bindegewebes und bildet starke Fasern aus, die in großem Maße für
die Stabilität des Körpers sorgen. Man findet Kollagen in den Muskeln, Sehnen und Bändern, in den Knochen, den Knorpeln und nicht zuletzt in der Haut. -zurück-
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Kyphose: die Krümmung der Brustwirbelsäule nach hinten. Eine leichte Krümmung ist normal, eine zu starke Krümmung führt dagegen zur Entstehung eines Buckels.
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Lordose: die Durchbiegung der Wirbelsäule nach vorn. Im Bereich der Lendenwirbelsäule ist dies ein normaler Zustand und für die Elastizität der Wirbelsäule insgesamt notwendig. Bei einer zu
starken Lordose entsteht das typische Bild eines Hohlkreuzes. -zurück-
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Milchsäure (Laktat): ein Produkt des Stoffwechsels, das beim Abbau von Glukose entsteht, wenn ein unzureichendes Angebot an Sauerstoff entsteht. Ein Übermaß an Milchsäure führt zu Übersäuerung
der Muskeln und behindert zunehmend die normale Muskelarbeit. Allerdings ist sie nicht, wie früher vermutet, für die Entstehung eines Muskelkaters verantwortlich, der vermutlich auf kleinste Muskelverletzungen zurückzuführen
ist. -zurück-
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Muskelatrophie: der Muskelschwund, zu dem es immer dann kommt, wenn ein Muskel über längere Zeit überhaupt nicht beansprucht wird, z.B. nach einem Beinbruch mit längerer Gibsbehandlung.
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Muskelkater: Schmerzen im Anschluss an eine besondere muskuläre Anstrengung, die aufgrund von winzigen Verletzungen im Muskel entstehen. Die “vielgescholtene” Milchsäure hat nicht allzuviel
mit Muskelkater zu tun, außer, dass sie die Entstehung dieser Verletzungen womöglich begünstigt. -zurück-
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Muskulatur: mit Hilfe der Muskulatur werden alle Bewegungen im Körper ausgeführt. Ihre Arbeit leisten sie, indem sie sich zusammenziehen (kontrahieren). In den Muskeln selbst befinden sich
lange Fasern aus Proteinen, die sich mit langen Häkchen ineinander verhaken. bei einer Muskelkontraktion ziehen die Fasern an diesen Häkchen, wodurch sie sich ineinander schieben und sich insgesamt als Faserbündel verkürzen.
Bevor sie sich aber zusammenziehen, muss über Nervenfasern ein entsprechendes Signal dazugekommen sein. Die Kraftübertragung erfolgt über Sehnen und Bänder, die zumeist vom Muskel ausgehend an den entsprechenden Knochen enden.
Man unterscheidet zwischen drei Muskulaturtypen: 1. Die glatte Muskulatur: Diese finden wir vor allem in den Hohlorganen des Körpers, wie zum Beispiel im Darm, den Wänden der
Harnblase und in den Blutgefäßen. Diese Muskeln arbeiten relativ langsam und sind nicht willkürlich zu kontrollieren, sondern unterliegen der Steuerung des vegetativen Nervensystems.
2. Die quergestreifte Muskulatur: Das ist die normale Skelettmuskulatur, die willkürlich angespannt werden kann. Diese Muskeln
werden nochmals unterteilt in die sich schnell und die sich langsam zusammenziehenden Muskeln. Die “schnellen” sind die Kraftmuskeln, mit denen, z.B. ein Sprinter einen 100m-Lauf bestreitet Sie ermüden rasch und arbeiten meist ohne Sauerstoff, indem sie Milchsäure produzieren. Die “langsamen” werden dagegen von den Marathonläufern benötigt, sie brauchen Sauerstoff, können nicht soviel Kraft ausüben, halten dafür aber länger durch.
3. Die Herzmuskulatur: Diese besteht zwar weitgehend aus quergestreifter Muskulatur, unterliegt aber der Steuerung des vegetativen Nervensystems. -zurück-
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Osteoporose: ein häufig unbemerkt voranschreitender Verlust an Knochensubstanz und eine degenerative Veränderung in der Knochenstruktur, die mit einer erheblich erhöhten Anfälligkeit für
Knochenbrüche einhergeht. Dies wirkt sich äußerlich sichtbar vor allem in den Wirbelknochen aus, die sehr leicht brechen und den Rücken nicht mehr aufrecht halten können. Das typische Zeichen ist ein fast buckelartiger “krummer
Rücken”, wie man ihn häufig bei älteren Frauen findet. Aber auch andere Knochen sind betroffen, und es kommt sehr häufig schon bei geringsten Belastungen zu Knochenbrüchen (Oberschenkelhalsbruch). Die Ursachen sind unklar, in
den meisten Fällen tritt eine Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren auf, wobei zum Teil hormonelle Einflüsse eine Rolle spielen. Allerdings muß auch eine Unterversorgung mit Kalzium (vor allem in jüngeren Jahren) und
mangelnde Bewegung dazukommen. Die Therapie besteht in einer optimalen Kalziumversorgung und eventuell in einer Hormonbehandlung. Die beste Vorsorge ist allerdings körperliche Bewegung, da diese den Einbau von Kalzium in die
Knochen in hohem Maße fördert. -zurück-
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Rehabilitation: die Wiedererlangung einer angemessenen Leistungsfähigkeit, nachdem eine Krankheit körperlicher oder geistiger Art im Prinzip überstanden ist. Häufig bleiben im Anschluss
noch vielfältige Schwächen zurück, die durch einen gezielten Aufbau nach und nach beseitigt werden sollen: Z.B. ist bei älteren Personen nach einem längeren Krankenhausaufenthalt die Muskelkraft sehr geschwächt, die durch eine
Rehabilitation unter Einsatz spezieller Trainigsmaßnahmen wieder aufgebaut werden soll. Im Anschluss an psychische Erkrankungen wird häufig eine soziale Rehabilitation durchgeführt.
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Rückenschmerzen: diese auch als Kreuzschmerzen bezeichneten Beschwerden sind in der Regel auf muskuläre Verspannungen zurückzuführen. Fast immer entstehen diese durch eine dauerhaft
angespannte Sitzhaltung, z.B. durch die Arbeit an einem Computer. In diesen Fällen hilft eine gezielte Rückengymnastik, bei der die Muskulatur gelockert und gestärkt wird. Rückenschmerzen aufgrund von Bandscheibenschäden sind
ernster zu nehmen. Sie haben ihre Ursache oft in dauerhaften Überlastungen, z.B. durch falsches und zu schweres Heben. Bei andauernden Rückenschmerzen sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der zunächst versuchen
wird, z.B. Bandscheibenschäden als Ursache auszuschließen. Liegt keine schwere Erkrankung vor, dann hilft nur eins: eine gezielte Gymnastik der Rumpfmuskulatur. -zurück-
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Skelett: die Gesamtheit aller Knochen des Körpers. Knochen, Muskulatur, Sehnen und Bänder bilden zusammen den Bewegungsapparat des Körpers. -zurück-
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Skoliose: eine Verkrümmung der Wirbelsäule zur Seite hin. Ob eine Behandlung möglich ist, hängt sehr davon ab, in welchem Abschnitt sich ein Knick befindet und in welchem Alter der Betroffene
ist. Es kommen Krankengymnastik, spezielle Korsetts, aber auch operative Maßnahmen zur Behandlung in Frage.
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Spondylarthritis: eine Gruppe rheumatischer Erkrankungen, die vorwiegend die Wirbelsäule betreffen. -zurück-
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Spondylitis: eine Entzündung der Wirbelkörper in der Wirbelsäule. -zurück-
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Vegetatives Nervensystem: das sogennante autonome Nervensystem, das der Steuerung durch den bewußten Willen entzogen und höchstens indirekt zu beeinflussen ist. Über das
vegetative Nervensystem werden die Vitalfunktionen des Körpers gesteuert. Dazu gehören z.B. die Atmung, die Magen- und Darmtätigkeit, der Wasserhaushalt, der Stoffwechsel oder die Sekretion von Drüsen wie der Schilddrüse oder
der Nebennierenrinde. Das vegetative Nervensystem erhält gemeinsam mit dem endokrinen Drüsensystem das Gleichgewicht aller Systeme des Organismus aufrecht. Die Steuerungszentren liegen vor allem im Zwischenhirn, z.T. auch in
anderen Hirnabschnitten. Man unterscheidet in der Hauptsache zwei Systeme: 1. Der Sympathikus tritt insbesondere bei körperlichen Tätigkeiten in Aktion. Er regt den Herzschlag an, fördert eher abbauende
Stoffwechselprozesse, insbesondere wenn sie mit Energieerzeugung zu tun haben. Er dämpft gleichzeitig die Aktionen des Verdauungssystems.
2. Der Parasympathikus begünstigt dagegen die Stoffwechselprozesse, die der Erholung, der Speicherung von Energie und dem Aufbau
von Stoffen dienen. In der Regel sind stets beide Systeme gleichzeitig aktiv und erhalten ein stabiles Gleichgewicht im Organismus. Je nach Anforderung liegt das Übergewicht jeweils auf der einen oder anderen Seite. -zurück-
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Wadenkrampf: ein meisst morgendlich in einer Wade (selten beidseitig) auftretender Krampf. Am besten ist es, den Fuß mit den Zehen in Richtung Fußrücken zu ziehen; das kann man selber machen,
oder es hilft einem jemand dabei. die Ursachen für diese Krämpfe “aus dem Nichts” sind meistens unklar, vielfach liegt ein Mangel an Mineralstoffen, vor allem an Magnesium vor.
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Wirbelsäule: die Wirbelsäule ist der Stützpfeiler für den Rumpf und hat außerdem das Gewicht des Kopfes zu tragen. Sie setzt sich aus etwa 33 Wirbelknochen und den dazwischen liegenden
Bandscheiben zusammen, die der Polsterung und Beweglichkeit dienen. Dazu kommen zur Stabilisierung noch Bänder, diedie Wirbel verbinden. Im Inneren der Wirbelsäule befindet sich der Wirbelkanal, durch den die Nervenleitungen
(Rückenmark) zu den äußeren Körpergliedern verlaufen. Bis auf die unteren Wirbelknochen laufen von fast jedem Wirbel Nerven aus der Wirbelsäule heraus. Man unterscheidet bei der Wirbelsäule verschiedene Abschnitte: die
Halswirbelsäule mit 7 Wirbeln, die Brustwirbelsäule mit 12 Wirbeln, die Lendenwirbelsäule mit 5 Wirbeln, das Kreuzbein mit 5 Wirbeln, die zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr zu einem Knochen (dem Kreuzbein) verschmelzen, und
zuletzt das Steißbein, das aus 3-5 miteinander verschmolzenen Wirbelresten besteht. Zur Abfederung von Stößen ist die Wirbelsäule leicht gebeugt: im Hals zunächst etwas nach vorne (sogenannte Lordose), im Brustbereich nach
hinten (Kyphose) und im Lendenbereich wieder nach vorne. Die Beweglichkeit bzw. Biegsamkeit wird durch die Wirbelgelenke mit den dazwischen liegenden Bandscheiben gewährleistet, für deren Funktion eine ausreichend starke
Rumpfmuskulatur unerlässlich ist. -zurück-
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Quellennachweis: Gesundheitslexikon A-Z von Dr. Christian Ohm - Anton Curic (1.) Naturheilpraxis Heute von Elvira Bierbach (HRSG)
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